Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Built by M — Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen Built by M (nachfolgend „Anbieterin") und natürlichen Personen, die als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB handeln (nachfolgend „Kunde"), über die Buchung und Durchführung von Coaching- und Beratungsleistungen sowie den Erwerb digitaler Inhalte gemäß der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website www.builtbym.de.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Diese AGB gelten in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

§ 2 Leistungsbeschreibung

(1) Die Anbieterin bietet je nach aktuellem Angebot insbesondere folgende Leistungen an:

  • unverbindliche, kostenlose Kennenlerngespräche
  • 1:1-Coaching (Einzelbetreuung)
  • Online-Coachings und Zoom-Coachings
  • digitale Workbooks, PDFs, Vorlagen und sonstige digitale Downloads
  • Webinare
  • Gruppenprogramme
  • Online-Kurse (soweit angeboten)

(2) Die konkrete Ausgestaltung, der Umfang, die Dauer und der Preis der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung im Buchungsprozess bzw. dem individuellen Angebot.

(3) Die Leistungen werden, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, ausschließlich online erbracht (insbesondere per Videokonferenz und digitale Bereitstellung von Inhalten).

(4) Sofern die Anbieterin einzelne Leistungen als systematische Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten anbietet, bei der der Lernerfolg überwacht wird und die überwiegend im Fernunterricht stattfindet, prüft die Anbieterin die Anwendbarkeit des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) für das jeweilige Format gesondert.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot der Anbieterin dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, seinerseits ein Angebot abzugeben (invitatio ad offerendum).

(2) Ein kostenloses Kennenlerngespräch begründet keinerlei Verpflichtung der Anbieterin oder des Kunden zum Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages.

(3) Mit Absenden einer Buchungsanfrage bzw. Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab.

(4) Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn die Anbieterin die Buchung ausdrücklich bestätigt (z. B. per E-Mail, Buchungsbestätigung oder gesondertem Vertragsdokument) oder die vom Kunden bestellte Leistung tatsächlich erbringt. Ein Anspruch des Kunden auf Vertragsschluss besteht nicht; die Anbieterin ist berechtigt, ein Angebot ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

(5) Der Vertragstext wird von der Anbieterin nicht gesondert gespeichert und ist nach Vertragsschluss für den Kunden nicht mehr zugänglich; es wird empfohlen, Buchungsbestätigung und diese AGB zu speichern.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, als Endpreise inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer bzw. mit entsprechendem Hinweis auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG.

(2) Der Rechnungsbetrag ist, soweit nicht ausdrücklich eine andere Zahlungsweise vereinbart wurde, vollständig im Voraus vor Beginn der Leistungserbringung fällig.

(3) Die Anbieterin ist berechtigt, die Erbringung der gebuchten Leistung bis zum vollständigen Zahlungseingang zurückzubehalten. Ein Anspruch des Kunden auf (Teil-)Leistung vor vollständigem Zahlungseingang besteht nicht.

(4) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Verzugsfolgen, insbesondere der gesetzliche Verzugszins (§ 288 BGB) sowie der Ersatz der durch den Verzug entstandenen Mahnkosten im gesetzlich zulässigen Umfang. Dem Kunden bleibt es unbenommen nachzuweisen, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(5) Bei Ratenzahlungsvereinbarungen gilt: Gerät der Kunde mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten in Verzug, ist die Anbieterin berechtigt, die gesamte Restschuld fällig zu stellen, sofern der Kunde vorher erfolglos gemahnt wurde.

§ 5 Termine, Umbuchung, Nichterscheinen

(1) Vereinbarte Termine können vom Kunden bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei um- oder abgesagt werden.

(2) Bei Absage oder Nichterscheinen innerhalb von 48 Stunden vor dem Termin behält die Anbieterin den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung als pauschalierten Ersatz für den entgangenen Aufwand und die Vorhaltung des Termins. Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Aufwand/Schaden entstanden ist (§ 309 Nr. 5 b BGB); in diesem Fall reduziert sich der Anspruch entsprechend.

(3) Erscheint der Kunde verspätet zu einem vereinbarten Termin, endet die Sitzung gleichwohl zum ursprünglich vereinbarten Zeitpunkt; eine Verlängerung der Sitzungsdauer erfolgt nicht.

(4) Die Anbieterin kann im Einzelfall aus Kulanz einen Ersatztermin anbieten. Ein Rechtsanspruch des Kunden auf einen solchen Ersatztermin – auch für die Zukunft oder bei wiederholtem Nichterscheinen – besteht hieraus nicht; die Kulanzentscheidung liegt im freien Ermessen der Anbieterin.

§ 6 Verhinderung der Anbieterin

(1) Kann die Anbieterin einen vereinbarten Termin krankheitsbedingt oder aus einem sonstigen wichtigen, von ihr nicht zu vertretenden Grund nicht wahrnehmen, wird dem Kunden ein Ersatztermin angeboten.

(2) Weitergehende Ansprüche des Kunden, insbesondere auf Schadensersatz, sind in diesem Fall ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Anbieterin (vgl. § 12 dieser AGB).

§ 7 Technische Voraussetzungen bei Online-Leistungen

(1) Für die Teilnahme an Online-Coachings, Zoom-Coachings und Webinaren ist der Kunde selbst verantwortlich für das Vorhandensein einer stabilen Internetverbindung, funktionsfähiger Hard- und Software (insbesondere Kamera und Mikrofon), einer geeigneten Kommunikationssoftware sowie einer für die Teilnahme angemessenen, ruhigen Umgebung.

(2) Technische Störungen im Verantwortungsbereich des Kunden (z. B. Internetausfall, defekte Hardware) führen nicht zu einer Verlängerung der vereinbarten Sitzungsdauer und begründen keinen Anspruch auf einen kostenfreien Ersatztermin, es sei denn, die Störung ist von der Anbieterin zu vertreten.

§ 8 Support

(1) Zwischen den vereinbarten Coaching-Terminen besteht grundsätzlich kein Anspruch des Kunden auf zusätzlichen Support (z. B. per E-Mail, Chat oder Telefon).

(2) Ein über die jeweilige Sitzung hinausgehender Support besteht ausschließlich, soweit dieser ausdrücklich als Bestandteil des konkret gebuchten Angebots vereinbart wurde.

§ 9 Eigenverantwortung des Kunden

(1) Die von der Anbieterin erbrachten Leistungen (Coaching, Beratung) stellen keine Psychotherapie, keine ärztliche oder heilkundliche Behandlung, keine Rechtsberatung, keine Steuerberatung und keine Anlageberatung dar und ersetzen diese nicht.

(2) Der Kunde bleibt für sämtliche von ihm getroffenen unternehmerischen, beruflichen, finanziellen und persönlichen Entscheidungen vollumfänglich selbst verantwortlich. Empfehlungen, Impulse und Strategien der Anbieterin stellen unverbindliche Anregungen dar, deren Umsetzung im alleinigen Ermessen und in der alleinigen Verantwortung des Kunden liegt.

(3) Besteht bei dem Kunden Bedarf an medizinischer, psychotherapeutischer, rechtlicher oder steuerlicher Beratung, wird empfohlen, hierfür jeweils entsprechend qualifizierte Fachpersonen zu konsultieren.

§ 10 Keine Erfolgsgarantie

Die Anbieterin schuldet ausschließlich die vereinbarte Tätigkeit (Dienstleistung), nicht jedoch einen bestimmten Erfolg. Insbesondere übernimmt die Anbieterin keine Garantie und keine Zusicherung für:

  • den unternehmerischen Erfolg des Kunden,
  • die Erzielung eines bestimmten Umsatzes oder Gewinns,
  • die Gewinnung von Kunden,
  • eine erfolgreiche Unternehmensgründung,
  • einen erfolgreichen Karrierewechsel,
  • einen sonstigen finanziellen, wirtschaftlichen oder persönlichen Erfolg.

Der Erfolg der Zusammenarbeit hängt maßgeblich von der Mitwirkung, den individuellen Voraussetzungen und der Umsetzung durch den Kunden ab.

§ 11 Urheberrecht und Nutzungsrechte

(1) Sämtliche im Rahmen der Leistungen der Anbieterin zur Verfügung gestellten Inhalte – insbesondere Workbooks, PDFs, Videos, Vorlagen, Frameworks, Methoden, Übungen, Grafiken, Präsentationen, Texte und Konzepte – sind urheberrechtlich geschützt und stehen im ausschließlichen geistigen Eigentum der Anbieterin bzw. der jeweiligen Rechteinhaber.

(2) Dem Kunden wird ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht zur ausschließlich persönlichen, nicht-kommerziellen Nutzung der überlassenen Inhalte eingeräumt.

(3) Dem Kunden ist es insbesondere untersagt, die Inhalte ganz oder teilweise zu vervielfältigen, zu bearbeiten, öffentlich zugänglich zu machen, zu veröffentlichen, zu verkaufen, zu vermieten, an Dritte weiterzugeben, in eigenen Coachings, Schulungen oder Trainings zu verwenden oder für konkurrierende Angebote zu nutzen.

(4) Ein Verstoß gegen Abs. 3 berechtigt die Anbieterin zur fristlosen Kündigung des Vertrages sowie zur Geltendmachung von Unterlassungs- und Schadensersatzansprüchen.

§ 12 Haftung

(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes.

(2) Bei der schuldhaften Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haftet die Anbieterin ebenfalls unbeschränkt.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung der Anbieterin der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(4) Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn sowie ausgebliebene wirtschaftliche Erfolge des Kunden.

(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin, wenn Ansprüche unmittelbar gegen diese geltend gemacht werden.

§ 13 Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.

(2) Diese Verpflichtung gilt zeitlich unbegrenzt über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus fort.

§ 14 Aufzeichnungen

Die Erstellung von Video- oder Audioaufzeichnungen einzelner Coaching-Termine ist ausschließlich mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung beider Parteien zulässig. Eine Aufzeichnung ohne entsprechende Einwilligung ist untersagt.

§ 15 Digitale Produkte – Nutzungsrechte

(1) Digitale Produkte (z. B. Workbooks, PDFs, Vorlagen, Aufzeichnungen) werden dem Kunden ausschließlich zur persönlichen, nicht-kommerziellen Nutzung lizenziert.

(2) Untersagt sind insbesondere Weitergabe, Verkauf, Vermietung, Veröffentlichung, Vervielfältigung, jede gewerbliche Nutzung sowie die Verwendung im Rahmen eigener Coachings, Trainings oder Beratungsangebote des Kunden.

§ 16 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Kunden, die Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind, steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 355 ff. BGB zu, wenn der Vertrag im Fernabsatz (z. B. über die Website, per E-Mail oder Telefon ohne gleichzeitige körperliche Anwesenheit) geschlossen wurde.

(2) Die konkreten Bedingungen, Fristen und Folgen des Widerrufsrechts sowie ein Muster-Widerrufsformular ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die dem Kunden vor bzw. spätestens bei Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird und die Bestandteil des Vertrages ist.

(3) Wünscht der Kunde ausdrücklich, dass mit der Ausführung der Dienstleistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und bestätigt er dies gesondert, kann das Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch die Anbieterin vorzeitig erlöschen; im Übrigen hat der Kunde bei Widerruf nach bereits begonnener Leistung ggf. Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung zu zahlen.

§ 17 Höhere Gewalt

(1) Können vertraglich geschuldete Leistungen aufgrund von Ereignissen höherer Gewalt – insbesondere schwerwiegende Erkrankung, technische Störungen bei Drittanbietern (z. B. Videokonferenz-Software), Internet- oder Stromausfälle, Naturereignisse, behördliche Anordnungen oder vergleichbare unvorhersehbare, von der jeweiligen Partei nicht zu vertretende Ereignisse – nicht wie vereinbart erbracht werden, sind beide Parteien für die Dauer und im Umfang der Behinderung von ihrer jeweiligen Leistungspflicht befreit.

(2) Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich über das Vorliegen eines Falls höherer Gewalt.

(3) Dauert das Ereignis höherer Gewalt länger als vier Wochen an, ist jede Partei berechtigt, den Vertrag hinsichtlich der noch nicht erbrachten Leistungen zu kündigen. Bereits gezahlte Vergütung für nicht erbrachte Leistungen wird in diesem Fall anteilig erstattet.

§ 18 Datenschutz

Informationen zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten des Kunden im Rahmen der Vertragsanbahnung und -durchführung sowie zu seinen Rechten nach der DSGVO ergeben sich aus der gesondert abrufbaren Datenschutzerklärung.

§ 19 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben hiervon unberührt, sofern der Kunde in einem anderen EU-Mitgliedstaat ansässig ist.

(2) Ist der Kunde Verbraucher und hat er zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses seinen Wohnsitz in einem anderen Staat als Deutschland, gelten die zwingenden gesetzlichen Regelungen des Gerichtsstands unberührt von dieser Klausel; im Übrigen ist – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz der Anbieterin.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Parteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich diese AGB als lückenhaft erweisen.

(4) Die Anbieterin behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder aus sonstigen sachlichen Gründen erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Über Änderungen wird der Kunde rechtzeitig informiert.